Führungsspieler bleibt an Bord

Co-Kapitän Phillipp Leist verlängert bis 2024 bei der HG Saarlouis

Saarlouis. Er ist Führungsspieler, Co-Kapitän, Leistungsträger und gehört irgendwie zum guten „Inventar“ der HG Saarlouis: Philipp Leist – inzwischen 30 und seit 2009 im Verein – hat seinen Vertrag bei der HG Saarlouis jetzt bis 2024 um drei weitere Jahre verlängert.

Für den sportlichen Leiter Mathias Ecker ist diese Personalie in gerade diesen schwierigen Zeiten ein ganz besonderes Zeichen: „Wir hatten sehr frühzeitig den Kontakt zu Leisti gesucht und wollten unseren geschätzten Leistungsträger auf Außen langfristig an den Verein binden. Die Gespräche waren sehr angenehm, auch aufgrund der großen Verbundenheit des Spielers zum Verein, daher freuen wir uns, die kommenden Herausforderungen gemeinsam angehen zu können. Leisti ist nach wie vor sehr ehrgeizig und möchte zukünftig mit der HGS ganz oben in der dritten Liga angreifen.“

 

Cheftrainer Philipp Kessler freut sich „riesig“ über die weitere Zusammenarbeit mit Philipp Leist und skizziert den zweitliga-erfahrenen Flügelflitzer so: „Mit seinen Leistungen hat er sich in der 3. Liga als einer der stärksten Rechts Außen etabliert, der auch von der 7m Linie stets die Nerven behält.“ Dabei ist für den Trainer aber auch die Führungsrolle des 30jährigen im Team sehr wichtig: „Innerhalb der Mannschaft ist er auf und neben dem Platz als absolute Führungsfigur sehr geschätzt. In seiner Rolle als Co-Kapitän übernimmt er gerne Verantwortung und ist zugleich Bindeglied für junge & unerfahrene Spieler. Philipp Leist bekennt sich stets zu den Werten und Zielen der HG-Saarlouis, die unverzichtbar für langfristigen Erfolg sind.“

 

„Nach so einer Corona-Saison aufzuhören, geht garnicht. Und da ich mich hier seit fast einem Jahrzehnt richtig wohlfühle, war eine Verlängerung meines Vertrages keine Frage.“ Für Philipp Leist, der im kommenden Jahr auch vom Studium ins Berufsleben wechselt, kam es nicht infrage, irgendwo anders zu spielen. Mit der neuen Mannschaft und den jungen Spielern möchte er sportlich auch noch einmal angreifen und „vielleicht geht ja auch noch was nach oben.“