Der nächste Erstliga-Absteiger

Saarlouis will nach Heimsieg gegen Balingen auch in Coburg bestehen

 

Saarlouis. Die Stimmung in der Woche vor Ostern war bei den Bundesliga-Handballern der HG Saarlouis nach dem Überraschungs-Coup gegen Erstliga-Absteiger Balingen gut, nur etwas getrübt davon, dass einige Spieler (Polydore, Leist, Jonczyk) sich mit Blessuren. plagten. Mit dem HSC 2000 Coburg wartet nun am Samstag (19.30 Uhr) zum Abschluss des Hammer-Monats März der nächste Hochkaräter und Erstliga-Absteiger auf die HGS.

 

„Das Team von Jan Gorr verfügt über viel Qualität und Erfahrung in Angriff und Abwehr.“, sagt HGS-Coach Philipp Kessler. Das fängt beim Torhütergespann Kulhanek/Kreschel an, geht weiter über die starke Rückraum-Achse Kirveliavicius, Varvne, Lex bis hin zu den brandgefährlichen Aussen Billek und Spross. „Sie spielen ihre Abläufe auf den Punkt, stellen eine starke Deckung und haben natürlich den Heimvorteil.“, analysierte Kessler.

 

Saarlouis braucht schon die gleiche mentale Stärke, Einstellung und Leistung, wie am letzten Wochenende zu Hause gegen Balingen, wenn man in der HUK-Coburg-Arena bestehen will. Dabei ist die Defensiv-Abteilung sicher besonders gefordert, will man sich nicht eine ähnliche Niederlage, wie im Hinspiel in der Stadtgartenhalle (18:26) einfangen.

 

Andererseits ist auch der Tabellensechste nicht vor Heimniederlagen gefeit. Das hat vor 2 Wochen der HC Elbflorenz gezeigt. Die Dresdner holten beim unerwarteten 26:21-Auswärts-Sieg mit einer starken zweiten Spielhälfte beide Punkte in Coburg. Verschiedene Partien hat sich Philipp Kessler in der Vorbereitung angeschaut, darunter auch den 30:24-Auswärtserfolg des HSC in Dessau letzte Woche, bei dem beide Aussen (Bilek und Spross) zusammen 16 Treffer markierten, und seinen Matchplan entsprechend ausgearbeitet.

 

Die Partie in der HUK-Coburg-Arena wird um 19.30 Uhr vom Bundesliga-Gespann Jannik Otto und Raphal Pieper angepfiffen.