Erste Heim-Niederlage

HGS unterliegt Favorit Gummersbach 23:29 (10:11)

Saarlouis. Auf dem harten Boden der Tatsachen finden sich nach drei Partien die Jungs der Jugend-Bundesliga-Truppe von Daniel Altmeyer wieder. Dem Auftakt-Heimsieg gegen Hanau (24:20) folgte die Auswärts-Klatsche in Münster (20:37) und auch im zweiten Heimspiel am letzten Sonntag spürten die Jungs den „rauen Bundesliga-Wind“. Am Ende setzte sich der favorisierte VfL Gummersbach vor 300 Zuschauern in der Stadtgartenhalle mit 29:23 (11:10) durch.

Die Analyse von Coach Daniel Altmeyer war kurz und knapp: „Zu wenig Druck im Angriff, zu viele technische Fehler, das Zusammenspiel hat nicht geklappt.“ Dabei trauerte der HG-Trainer vor allem den verpassten Chancen hinterher, denn so deutlich schlechter, wie das Ergebnis vermuten lässt, waren die Jungs nicht. Beim 6:6 nach 18 Spielminuten war die Chance da, eine Wende einzuleiten, doch gleich zwei Mal flatterten die Nerven und statt selbst in Führung zu gehen, geriet man durch einen Siebenmeter wieder in Rückstand. Zwar konnte Marko Grgic nochmals ausgleichen (7:7, 19.), doch dann folgte eine Schwächphase, die der VfL clever ausnutzte und seine Führung auf 10:7 (23.) schraubte. Saarlouis bäumte sich dann in den Schlussminuten der ersten Hälfte nochmals auf und schaffte bis zum Pausenpfiff nochmals den Anschluss zum 10:11.

Bei den Fans auf den Rängen war da noch Hoffnung.

Aber was sich in Halbzeit 1 angedeutet hatte, setzt sich leider fort. Nach den ersten fünf Minuten der zweiten Häfte (12:13) erneut ein Einbruch. Zu häufig scheiterten die Saarländer frei vorm Tor, machten es Gäste-Schlussmann Dennis Stöcker leicht, zu glänzen „Wir haben ihn warm geworfen, viel zu überhastet abgeschlossen“, bemängelte Altmeyer. Und nach dem 13:18 nach 42 Minuten war die Partie eigentlich schon gelaufen. Zum Ende hin gelang lediglich noch etwas Ergebnis-Kosmetik.

Am kommenden Wochnende gehts zum Bergischen HC

Tore HGS: Marko Grgic 5, Alex Herzig 4, Jannik Reinshagen 4, Konrad Wagner 3, Lennart Poncelet 2, Elyas Noh 2, Fabian Becker 2, Marco Tosetto 1.