„…was gut zu machen“

HG Saarlouis will am Freitag in Willstätt erste Auswätspunkte holen

 

Saarlouis. Auf „ein hartes Stück Arbeit“ hat HGS-Coach Philipp Kessler seine Jungs in dieser Woche vor dem Auswärtsspiel in Willstätt eingestellt. Die Fahrt in die Ortenau an diesem Freitag dürfte alles andere als ein Spaziergang werden. Dennoch haben sich die Jungs vorgenommen, die ersten Auswärtspunkte einzufahren, zumal man gerade gegen Willstätt mit Blick auf die vergangene Spielzeit „noch was gut zu machen hat.“

 

In der zurückliegenden Spielzeit hatte Saarlouis in Willstätt verloren (30:32) und zu Hause beim 29:29 nur einen Punkt geholt, kurz: Man hat sich schwer getan gegen die Mannschaft von Marco Schiemann.

 

Die hat allerdings heuer ihren Saison-Auftakt deutlich in den Sand gesetzt. Bei der Heimspiel-Niederlage gegen Fürstenfeldbruck gab es mit 23:37 eine richtige Klatsche. Am vergangenen  Wochenende gab es beim Aufsteiger Hochdorf aber zumindst schon mal eine teilweise Wiedergutmachung. Beim 26:26 holten die Ortenauer immerhin einen Punkt (26:26). Insbesondere die Auftakt-Niederlage vor den eigenen Fans will die Mannschaft sicher an diesem Wochenende ausmerzen und dürfte hochmotiviert in die Partie gegen Saarlouis gehen. Marco Schiemann verfügt zudem über einen breiten Kader, kann also aus dem Vollen schöpfen.

 

Das sieht bei den Saarländern derzeit anders aus. Auch bei der Fahrt in die Ortenau muss Philipp Kessler auf Ivo Kucharik und Lars Walz weiterhin verzichten. Ausserdem ist Tommy Wirtz angeschlagen, sein Einsatz fraglich. Dagegen sollte Darius Jonczyk wieder dabei sein können.

 

Auch wenn es „nicht einfach wird“ gibt sich HGS-Coach Kessler dann doch optimistisch: „Wenn wir unseren Plan umsetzen können, dann können wir auch die ersten Auswärtspunkte einfahren.“ Dafür ist aber auch eine deutliche Steigerung in der Abwehr gegenüber der Partie gegen Erlangen erforderlich.