Kooperation soll fortgeführt werden

HG Saarlouis und die Lebenshilfe Kreisvereinigung Saarlouis sind sich einig

 

Saarlouis. „Diese Kooperation ist sinnvoll und soll fortgeführt werden!“, darin waren sich am Dienstagabend die Vertreter der Lebenshilfe Kreisvereinigung Saarlouis e.V. und die HG Saarlouis absolut einig. Die Handball-Familie – die Spieler der 1. Mannschaft, die Fans der HG-Mania und der HGS-Vorstand – waren an diesem Abend der Einladung ins Haus Sägemühle gefolgt, um sich unter dem Leitgedanken „gelebter Inklusion“ über Arbeit und Alltag der Lebenshilfe zu informieren und auszutauschen.

 

Begonnen hatte das Miteinander im Sommer, als die HG Saarlouis bei ihrem „Tag des Handballs“ die Bewohner des Hauses Sägemühle zu einem Besuch in der Stadtgartenhalle und zum gemeinsamen Spielen eingeladen hatte. Und das fanden nachher beide Seiten richtig toll. Am 22. September beim Heimspiel gab es dann ein erstes Wiedersehen in der Stadtgartenhalle. Die gehandicapten Menschen von der Sägemühle erlebten mit knapp 1000 Zuschauern ein tolles Handballspiel und die Lebenshilfe e.V. erhielt in diesem Rahmen auch den vom Verein aufgerundeten Spendenerlös von 1000 Euro vom „Tag des Handballs“.

Am Dienstag gab es nun den Gegenbesuch im Haus Sägemühle. Lebenshilfe-Geschäftsführer Uwe Nisius erläuterte den Gästen die Arbeit und Aufgaben der Lebenshilfe-Kreisvereinigung Saarlouis, wo man rmit 430 Mitarbeitern rund 500 Menschen mit Handicap betreut und umsorgt. Und so beeindruckt die Gastgeber von der Arbeit des Handballclubs waren (Roland Steinmetz), so beeindruckt zeigten sich auch HGS-Vorsitzender Richard Jungmann und seine Mannschaft von der Leistung der Gastgeber, deren gesellschaftliches Engagement man gar nicht hoch genug einschätzen könne. Und beim anschließenden gemütlichen Beisammensein, versprach man sich gegenseitig, dass die Kooperation weiterleben soll.