HGS ist Aussenseiter

„Jung Gallier“ zu Hause bisher ungeschlagen

Saarlouis. „Es muss viel passen bei uns, wenn wir am Sonntag aus Balingen etwas mitbringen wollen.“ Der Respekt bei Philipp Kessler vor den „Jung-Galliern“ – der Bundesliga-Reserve beim HBW Balingen – ist natürlich da und er spricht angesichts der Leistungsstärke des Gegners vor der Partie von einer „großen Herausforderung“.

Der aktuelle Tabellendritte hat bislang zu Hause alles gewonnen, am letzten Wochenende gegen Pforzheim beim 30:20 sogar einen regelrechten Gala-Auftritt aufs Parkett gebracht. HBW-Coach André Doster erwartet mit der HGS „eine gefestigte Mannschaft, die mit derzeit 10 Pluspunkten immer noch in Schlagdistanz zur Spitze liegt“ und möchte mit seinen Jungs natürlich da weitermachen, wo man am vergangenen Wochenende aufgehört hat.

Die Heimstärke gibt’s übrigens auch bei den Saarländern und ein bischen davon möchte HGS-Coach Philipp Kessler am Sonntag (17.00 Uhr) in der Sparkassenarena von seinen Jungs sehen. Eine konzentrierte Leistung über die ganzen 60 Minuten ist laut Kessler nötig, um als Aussenseiter in Balingen ein gutes Spiel abzuliefern und dann am Ende zu sehen, was geht. Herschenken will man die Punkte jedenfalls nicht. Und wenn die Jungs um Peter Walz an ihre Leistungsgrenzen gehen können, dann ist auch in Balingen ein Punktgewinn durchaus möglich.

Personell dürfte sich bei beiden Teams gegenüber der Vorwoche nichts veerändern. Bei Balingen fehlt weiter Adam Soos und bei Saarlouis ist Ivo Kucharik noch nicht wieder einsatzbereit.

Geleitet wird die Partie am Sonntag vom Anschlusskader-Gespann Marc Budde/Jonas Ehlert.