Testspiel-Auftakt gegen Esch

mit positiven Eindrücken

Gut 120 Fans freuten sich bei 30:20(14:13)-Heimsieg gegen Luxemburg-Meister

Saarlouis. Ein Samstag in der Stadtgartenhalle mit einem schönen Handballspiel: Für gut 120 HGS-Fans gab es das nach langer Zeit an diesem Wochenende mal wieder und es machte allen Riesen-Spaß. Sie erlebten beim ersten HGS-Test-Spiel gegen Luxemburg-Meister HB Esch zudem einen 30:20 (14:13)-Sieg und nahmen viele positive Eindrücke mit.

HGS-Coach Philipp Kessler wollte diesem deutlichen Ergebnis aber nicht zu viel Bedeutung beimessen. Esch habe nicht mit der besten Mannschaft antreten können, sei im Normalfall wesentlich stärker. Er dankte nochmals Dado Grgic, der mit seinem Team eingesprungen war, nachdem VTZ Saarpfalz hatte absagen müssen.

Mit dem, was seine Jungs – auch die Neuzugänge – nach drei Wochen Vorbereitung und hauptsächlich athletischer Arbeit auf die Platte gebracht hätten, war Philipp Kessler durchaus zufrieden. Insbesondere das Tempospiel mit 1. und 2. Welle habe man sich vorgenommen und dieses Vorhaben mit 9 Treffern aus solchen Situation sehr ordentlich umgesetzt. Am allerwichtigsten sei es aber gewesen, überhaupt wieder zu spielen, sich mit einem Gegner zu messen. Dabei habe es positive Eindrücke gegeben aber es sei auch klar geworden, dass die Jungs sich beispielsweise im Innenblock noch einspielen müssen und auch in der Offensive sei noch „Luft nach oben“.

 

Die Partie am Samstag-Nachmittag gegen die ersatzgeschwächten Luxemburger war lange Zeit völlig ausgeglichen. In den Anfangs-Minuten legten die Gäste immer wieder vor und die HGS zog nach (6:6, 12.). Nach einem Doppelschlag von Adel Rastoder hieß es auch nach 20 Spielminuten Unentschieden 9:9. Erst in den letzten 6 Minuten der ersten Hälfte erarbeiteten sich die Gastgeber einen kleinen Vorsprung. A-Jugend Nachwuchstalent Nico Becker netzte von der rechten Aussenbahn gleich doppelt mit blitzsauberen Würfen ein und als der Luxemburger Neuzugang Adel Rastoder nach Pass von Spielmacher-Neuzugang Lukas Hüller auch noch per Gegenstoß trifft, heißt es 14:11. Aber die Gäste verkürzen bis zum Pausenpfiff der beiden Unparteiischen Alexandra Jelicic und Anna Teich noch auf 14:13.

Der Beginn der zweiten Spielhälfte gehört dann „Heimkehrer“ Tommy Wirtz. Mit drei schönen Treffer von der linken Aussenbahn trägt er zur 18:15-Führung nach 41 Minuten bei. In den ersten fünf Minuten der Halbzeit hatte sich auf beiden Seiten im Offensivspiel nichts getan. Und während in der Schluss-Viertelstunde die Gäste sichtlich müder wurden, konnte das Team von Philipp Kessler nochmal zulegen. Vom 21:18 nach 48 Minuten legte die HGS in sechs Minuten fünf Treffer in Folge drauf und es hieß sechs Minuten vor dem Ende 26:18. So fiel der Erfolg am Ende nach weiteren Gegenstoß-Treffern mit 30:20 sehr deutlich aus.

„Das kann im August im Rückspiel ganz anders aussehen, wenn Dado sein Team komplett hat“, ist sich Kessler sicher und „dann brauchen auch wir eine noch bessere Leistung, um zu bestehen“. Für den Anfang sei das heute schon alles ok gewesen, aber: „Wir arbeiten weiter.“

 

Statistik HGS: Schulz (1.-30.) 7 Paraden, Jonczyk (31.-50.) 8 Paraden, Bro (51.-60.) 3 Paraden, Paetow 7 Tore, Rastoder 4, Wirtz 4, Leist 3/3, Grgic 2, Louis 2, Nico Becker 2, Reinshagen 2, Kurotschkin 2, Marcel Becker 1, Thierry 1.

Siebenmeter: HGS 3/3, HBE 5/5

Zeitstrafen in Minuten: HGS 4, HBE 4

Zuschauer: 120

 

HGS-Esch:
Foto: Rolf Ruppenthal/ 10. Juli 2021