HGS will 30-Punkte-Marke knacken

Bohrmann: „Das wird eine richtige Hausnummer für uns“ – Bis auf Kessler alle Mann an Bord

 

Saarlouis. Noch sechs Spieltage, vier davon zu Hause – drei Mal geht es gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt(Wilhelmshaven, Rostock, Essen, alle in Saarlouis), drei Mal warten Gegner aus den Top-Sechs der Liga (Schwartau, Rimpar, Friesenheim) auf die HGS: Die entscheidende Phase im Kampf um den Klassenerhalt startet am Samstag (19.30 Uhr) in der Stadtgartenhalle mit der Partie gegen den Tabellenfünften VfL Bad Schwartau.

 

Mit dem fünften Heimsieg in Folge könnten die Jungs von Jörg Bohrmann einen weiteren wichtigen Schritt hin zu ihrem Ziel machen und die 30-Punkte-Marke knacken. Aber das könnte in diesem Jahr, erstmals nicht zum Klassenerhalt reichen. Zu ausgeglichen ist es im unteren Mittelfeld und über die bisherige Saison gesehen hat sich die Binsenweißheit, daß jeder jeden schlagen kann, mehr als bewahrheitet. Deshalb kann die Devise für die Bohrmann-Jungs nur heißen: Von Spiel zu Spiel schauen, jede Aufgabe mit höchster Konzentration angehen, sich in jeder Partie voll reinzuhängen und die jüngste Schlappe gegen wütende Auer einfach aus den Köpfen zu verscheuchen.

 

Jörg Bohrmann weiss um die Qualität von Bad Schwartau: „Sie sind eine körperlich starke Mannschaft, haben eine bärenstarke Abwehr mit einem Klasse-Torwart dahinter. Das wird eine richtige Hausnummer für uns.“ Vor allem auch deshalb, so der Saarlouiser Chefcoach, weil sie inzwischen auch wieder die Chance hätten, um die Aufstiegsplätze mit Bietigheim und Hüttenberg zu konkurrieren.

 

Bei der HGS wird definitiv Philipp Kessler nicht spielen können und sich wieder auf seinen Co-Trainer-Job konzentrieren („Ich kümmer mich dann um die 2 Punkte von der Bank aus.“). Wieder an Bord ist Michael Schulz, der gegen die großgewachsenen Schwartauer im Innenblock mit Marcel Engels dagegen halten kann. Alle anderen sind, abgesehen von den für diese Phase der Saison üblichen Wehwehchen, einsatzbereit

Geleitet wird die Partie vom Elite-Kader-Gespann Peter Behrens und Marc Fasthoff.