Optimistisch nach Konstanz

HG Saarlouis will am Bodensee die ersten Auswärtspunkte holen

 

Saarlouis. Ein richtungweisendes Doppelspieltags-Wochenende hat die HG Saarlouis vor der Brust. Zum Keller-Duell geht es zuerst am Freitag (20 Uhr) an den Bodensee zur punktgleichen HSG Konstanz und am Sonntag (17 Uhr) kommt dann Aufstiegsaspirant Bietigheim in die Stadtgartenhalle.

 

Die Bodensee-Handballer sind in einer ähnlichen Lage, wie die Saarländer: bisher auch nur 10 Pluspunkte und Vorletzter in der Tabelle und, wie bei Saarlouis, es reichte am vergangenen Wochenende in Hildesheim nur zu einem 27:27-Unentschieden. Dabei sahen die Jungs von Daniel Eblen noch anderthalb Minuten vor Schluss wie der sichere Sieger aus. Am Ende standen die Spieler bedröppelt auf der Platte.

 

Für HGS-Coach Philipp Kessler, der das Spiel analysiert hat, hätte Konstanz eigentlich die Partie gewinnen müssen. Dennoch fährt er mit Optimismus an den Bodensee, denn bislang konnten die Saarländer alle drei bisherigen Bundesliga-Spiele gegen die HSG Konstanz gewinnen (Hinspiel: 36:27, im Vorjahr in Konstanz 30:23 und in Saarlouis 35:28). Das und die teils gute Leistung seiner Jungs in der 2. Hälfte im Heimspiel gegen Aue nähren die Hoffnung auf die ersten Auswärtspunkte in der Saison. „Wir sind gut vorbereitet und können in der Schänzle-Sporthalle voraussichtlich in kompletter Besetzung antreten.“

 

Mit einem Sieg könnte die HGS nicht nur die rote Laterne abgeben, sondern auch den Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz auf zwei Punkte verringern. „Wir müssen an die guten Leistungen der letzten Woche in Halbzeit 2 anknüpfen und vor allem auf das gute Umschaltspiel der HSG achten und ihren Rückraumkanonier Paul Kaletsch unter Kontrolle bringen.“

 

Ein Erfolgserlebnis in Konstanz könnte auch für die Herausforderung am Sonntag gegen den Aufstiegsaspiranten und Tabellenzweiten Bietigheim neue Kräfte freisetzen.