„Um jeden Zentimeter kämpfen“

Auf die HG Saarlouis wartet ein „hartes Stück Arbeit“

Saarlouis/Dansenberg. „Wir werden um jeden Zentimeter Hallenboden kämpfen!“. Auch wenn es für ihn das erste Derby in Dansenberg sein wird, weiß der luxemburgische Nationalspieler Tommy Wirtz ganz genau, worauf es ankommt, wenn seine HGS am Samstag (20 Uhr) in der engen Layenberger Sporthalle auf den TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg trifft. „Wie es geht, dort zu punkten, wissen wir aus dem letzten Jahr, aber das wird ein ganz hartes Stück Arbeit“, ergänzt sein Trainer Philipp Kessler: „Die Jungs jedenfalls sind heiß auf dieses Derby.“ Heiß sind auch die Fans der HGS. Sie wollen mit lautstarker Unterstützung (Fanbus) für ein bischen Heimspiel-Atmosphäre sorgen.

Mit einem „heißen Kampf“ rechnet man auch bei den Gastgebern. Sie wollen unbedingt doppelt punkten gegen den saarländischen Nachbarn, auch weil TuS-Trainer Steffen Ecker die magere Heimbilanz (3:5 Punkte) überhaupt nicht schmeckt. Er mahnt von seinem Team Geduld, Disziplin und Konstanz an und will den Gegner – so heißt es im Vorbericht auf der Homepage – keinesfalls unterschätzen: „Wenn die HGS am Limit spielt, gehören sie zu den absoluten Top-Teams der Liga.“

Dieses Attribut schreibt Philipp Kessler auch Dansenberg zu. Der TuS verfüge mit seiner eingespielten Abwehr und dem starken Kevin Klier im Gehäuse über eine der besten Abwehrreihen in der Liga und auch die Offensive mit der ebenfalls bestens eingespielten Rückraum-Reihe Laurent, Claussen und Egelhof sei mit das Beste, was die Liga zu bieten habe.

Wir müssen eine kompakte Abwehr stellen wie letzte Woche und unser Angriffsspiel breit anlegen.“, so der Plan des Saarlouiser Coaches. Zudem müsse man versuchen, bis in die Endphase den Druck auf den Gegner hoch zu halten und sie zu Fehlern zu provozieren. Und Tommy Wirtz ergänzt optimistisch: „Auch wenn Dansenberg Favorit ist, können wir mit diszipliniertem Spiel bis zum Schluss am Ende mit 2 Punkten wieder nach Hause fahren.“

Geleitet wird das Derby vom DHB-Nachwuchskader-Gespann Christoph Hillebrand und Stefan Umbescheidt aus Kaiserau.