Keine Mai-Tour nach Coburg
Von: Peter WagnerHGS will auch nach Klassen-Erhalt weiter Punkte sammeln - Grgic: Coburg ist unangenehmer Gegner
Saarlouis. Das wird wohl alles andere, als eine gemütliche Mai-Tour, wenn die HGS am Samstag nach Coburg fährt. HGS-Spielmacher Danijel Grgic rechnet mit einer ganz engen Begegnung. Zwar könnten die Saarländer ohne Druck in das Spiel gehen, aber Coburg sei ein ganz unangenehmer Gegner. Das habe man schon im Hinspiel erfahren müssen, so Grgic, als man beim 30-29-Erfolg in Saarlouis erst in allerletzter Sekunde zwei Punkte gewonnen hatte.
Nach dem Trainerwechsel präsentierte sich Coburg zuletzt mit deutlicher Aufwärtstendenz. Nach den Erfolgen gegen die unmittelbare Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg – 24:22-Sieg in Obernburg und 31:26 gegen Essen – gab es letztes Wochenende gegen den Aufstiegs-Aspianten Bittenfeld eine 30:36-Niederlage. Dennoch hat sich Coburg aus den allergrößten Abstiegsnöten befreien können, liegt derzeit vier Punkte vor Schlusslicht Leichlingen und wird am Samstag sicher alles daran setzten, sich zwei weitere Punkte zu sichern, denn die letzten drei Saison-Spiele gegen Friesenheim, Korschenbroich und Delitzsch sind nochmals ganz schwere Aufgaben für die Jungs von Raimo Wilde.
Bei der HGS hat man seit letzter Woche keine derartigen Sorgen mehr. Der Klassenerhalt ist sicher und die Mannschaft von Andre Gulbicki kann ohne Druck nach Coburg fahren. Dennoch wollen Trainer und Team in den letzten vier Saisonspielen noch ein paar Zähler ergattern. Und in Coburg ist die erste Gelegenheit dazu: Wir wollen unsere Chancen nutzen und die Saison sportlich erfolgreich zu Ende bringen, gibt sich Danijel Grgic optimistisch. Nach Coburg gibt es dazu noch zu Hause gegen Obernburg, in Essen und gegen Bittenfeld drei weitere Möglichkeiten.
Andre Gulbicki kann am Samstag voraussichtlich bis auf Jakub Balaz alle Spieler einsetzen – auch Sven Malte Hoffmann, der im Hinspiel wegen Krankheit fehlte. Und damit sollte es diesmal auch die Gegenstoß-Treffer geben, die in der Partie im November so sehr gefehlt hatten. Und wenn es in Coburg einen Erfolg geben sollte, dann könnte sich zumindest die Heimfahrt doch noch zur Mai-Tour entwickeln.
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