In Schwerin enttäuscht
Von: Peter Wagner28:25 (14:10)-Niederlage - Nur Grgic (12 Treffer) zeigte Normal-Form
Saarlouis. Mecklenburg wird kein Lieblings-Reiseziel der Saarlouiser Handballer. Innerhalb von sieben Tagen zweimal auf die Marathon-Reise von insgesamt mehr als 3000 Kilometern gegangen und zweimal hat es sich nicht gelohnt. Auch an diesem Sonntag gab es nix zu erben - verlor die HGS bei Post Schwerin. Beim 28:25 (14:10) halfen auch 12-Grgic-Treffer nicht. Mit Ausnahme des Kapitäns zeigte erneut keiner der Saarlouiser Spieler Normal-Leistung. " So kann man ein Spiel nicht gewinnen.", sagte nach der Partie der 2. Vorsitzende Harald Amann.
Schon der Beginn in der Schweriner Sport- und Kongresshalle vor 1840 Zuschauern ging völlig daneben. Fast sechs Minuten brauchten die Saarländer für ihr erstes Tor und da hatten die Postler schon 4 mal eingenetzt. Und diesen Vorsprung bauten sie sogar auf 6:1 und 8:2 (12.) aus. So rannten die Gäste permanent einem teils deutlichen Vorsprung der Gastgeber hinterher - schon wieder, wie exakt sieben Tage zuvor in Rostock.
Ein wenig Hoffnung keimte nur auf, als das Team dann trotzdem - insbesondere durch die Energie-Leistung von Dado Grgic - auf 18:17 (41.) herankam. Zu mehr reichte es aber nicht. Sechs Minuten vor dem Ende war beim 26:21 alles gelaufen. Wie schon in Rostock gab es noch ein wenig Ergebnis-Kosmetik.
Die erneut enttäuschende Leistung der Mannschaft - die es ja eigentlich besser kann - schmerzt angesichts des weiteren Programms besonders. Nächste Woche geht es nach Nordhorn, mittwochs kommt Bietigheim nach Saarlouis und sonntags drauf gehts nach Leipzig. Wann dann noch die 2 gewonnen Punkte gegen Düsseldorf verschwinden werden (die HSG wird die Saison aus finanziellen Gründen nicht weiterspielen), ist das Saison-Ziel Klassenerhalt längst nicht in trockenen Tüchern.
Tore HGS: Grgic 12/4, Fontaine 4, Fetser 3, Lohrbach 3, Julvecourt 2, Dude 1
Zeitstrafen in Minuten: HGS 2, Post 2
Siebenmeter: HGS 5/4, Post 3/3














