HGS Saarlouis und Trainer Andre Gulbicki beenden Zusammenarbeit am Ende der Saison
Von: red.Einvernehmliche Trennung - Gulbicki: Belastung durch Beruf und Trainertätigkeit zu hoch
Saarlouis. Handball-Bundesligist HG Saarlouis und Trainer Andre Gulbicki werden nach Ende der aktuellen Saison ihre erfolgreiche dreijährige Zusammenarbeit einvernehmlich beenden.
Für den 50jährigen aus Polen stammenden Andre Gulbicki ist die Doppelbelastung von Beruf in Luxemburg und Traineramt in Saarlouis zu groß geworden. Auch die Beeinträchtigung des Familienlebens durch die intensive Trainingsarbeit unter professionellen Bedingungen mit oft zwei Einheiten täglich (auch vormittags) will Gulbicki nicht länger auf sich nehmen. Zudem wird er sich Mitte Juni einer Hüft-Operation unterziehen.
"Die Einschätzung des Trainers ist nachvollziehbar und ein Trainerwechsel nach drei Jahren ist nichts Ungwöhnliches. Da wir vor allem auch den Menschen Andre Gulbicki schätzen, haben wir uns darauf verständigt, diesen Weg einvernehmlich zu gehen." sagte HGS-Manager Richard Jungmann gestern nach der Bekanntgabe der Entscheidung.
Die Verantwortlichen des einzigen saarländischen Handball-Bundesligisten sind dabei, ohne Hektik den Markt zu sondieren, um einen adäquaten Nachfolger für Andre Gulbicki zu engagieren.
In den kommenden fünf Monaten werden Verein, Mannschaft und Trainer sich darauf konzentrieren, das primäre Ziel Klassenerhalt möglichst frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen.


















