HGS ist heiß auf Erlangen
Von: P. WagnerNach Auftakt-Niederlage sollen nun die ersten Punkte in der Fremde geholt werden
Saarlouis. Es wird schwer, aber wir können in Erlangen gewinnen, wenn wir eine gute Abwehr spielen, HGS-Coach Andre Gulbicki ist vor der ersten Auswärts-Partie seiner neu formierten Mannschaft in der neuen Saison durchaus optimistisch. Nach der Heimniederlage gegen Korschenbroich am letzten Wochenende hat das Team um Kapitän Danijel Grgic in dieser Woche nochmals intensiv Deckungs-Arbeit trainiert. Wie es gehen kann, habe Hüttenberg letztes Wochenende beim 27:22-Sieg über Erlangen vorgemacht, meint der Coach der Saarländer nach dem gemeinsamen Video-Studium.
Schon unmittelbar nach dem mißglückten Saison-Auftakt in eigener Halle hatte Gulbicki den Fans versprochen, so werde man die Mannschaft nicht mehr sehen. Er meinte damit die ersten 10 verschlafenen Spielminuten und die letzten vier Minuten der Partie, als sich die Mannschaft aufgegeben hatte.
Das Team, das in Erlangen komplett antreten kann, wird den Gastgebern jedenfalls keine Geschenke machen. Der Tabellen-Siebte aus der Vorsaison hat an diesem Samstag (19.30 Uhr) in der Karl-Heinz-Hierseman-Halle zudem den größeren Druck, denn man will sich dem eigenen Publikum natürlich bestens präsentieren. Das trifft vorallem auch auf die beiden Neuzugänge Daniel Pankofer und Markus Eisenträger zu.
In der vergangenen Runde hatten beide Mannschaften ihre Heimspiele jeweils gewonnen (33:28 in Erlangen und 40:37 in Saarlouis). Die HGS mit dem besten Angriff der Liga war beim Auftritt in Erlangen personell zu sehr geschwächt, um das Abwehrbollwerk der Gastgeber oft genug zu überwinden - in der heimischen Stadtgartenhalle klappte das dann besser.
Diesmal soll es nun schon in der Halle des Gegners funktionieren und - wenns mit der Abwehr klappt, dann klappts auch mit den Punkten. Auf die Erlanger Fans wartet jedenfalls ein heißer Kampf.


















