"...einiges hat gut geklappt, anderes nicht"
Von: Peter WagnerHG Coach Andre Gulbicki testete Spielvarianten in der Partie gegen den Oberligisten VTZ Saarpfalz - Endergebnis: 38:28 (18:11)
Saarlouis. „Wir arbeiten zur Zeit sehr intensiv und die daraus folgende Müdigkeit hat man der Mannschaft in diesem Spiel phasenweise angemerkt.“ Am Ende war HGS-Coach Andre Gulbicki am Mittwochabend aber dennoch zufrieden mit den Erkenntnissen aus der Partie gegen den RPS-Oberligisten VTZ Saarpfalz (38:28/18:11). „Das Ergebnis war für uns heute eigentlich zweitrangig. Wir haben einiges ausprobiert in Deckung und Angriff – manches hat gut funktioniert, manches noch nicht. Aber jetzt wissen wir, woran wir weiter arbeiten müssen.“, bilanzierte der Trainer, während seine Spieler nach den anstrengenden 60 Spielminuten nochmals auf eine „Laufrunde um den Block“ mussten.
Der RPS-Oberligist aus Zweibrücken zeigte eine gute Leistung, stellte sich der Herausforderung gegen den Bundesligisten stellenweise auch mit guten spielerischen Akzenten. Und bei aller Müdigkeit der Jungs um Danijel Grgic dominierte der Bundesligist die Partie – auch in den Phasen, wo Gulbicki „ausprobierte“ – sei es nun die 5:1-Deckungsvariante in der Abwehr oder das Angriffsspiel mit zwei Kreisläufern. Die HGS setzte sich schnell ab, erarbeitete sich eine 18:11-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel aber ließen dann Konzentration im Abschluss und Kraft merklich nach und Zweibrücken konnte in der ersten Viertelstunde der 2. Spielhälfte deutlich rankommen. Bis zum 27:24 in der 46. Spielminute. Die letzten 14 Minuten rappelten sich Daniel Fontaine und Co. dann aber nochmals auf und traten sowohl in Angriff, als auch in der Deckungsarbeit nochmals merklich aufs Gaspedal, so dass am Ende der Sieg schließlich auch noch standesgemäß ausfiel.
Zuschauer und Fans diskutierten derweil den „Neuverpflichtungs-Coup“ der HGS. Auf den saarländischen Heimkehrer aus Obernburg Otto Fetser freuen sich die Fans jedenfalls und sie werden ihn sicherlich mit offenen Armen empfangen. Beispielsweise am Dienstag, 1. Februar, wenn Erstligist Friesenheim um 19.30 Uhr zum Trainingsspiel in der Stadtgartenhalle antritt.
Davor aber sind für das Team von Andre Gulbicki weitere intensive Trainingstage und zwei Spiele im benachbarten Frankreich angesagt. Schon am Samstag spielt man gegen Nancy, ein weiteres Topp-Team der 2. Französischen Liga, und am Donnerstag, 27. Januar geht es in Sarrebourg gegen den 6. der 1. Französischen Liga Ivry.














