Das wird schwer
Von: pw.HG Saarlouis muss zum Tabellendritten Bittenfeld
Saarlouis/Bittenfeld. Weihnachtsgeschenke wird es am Samstagabend noch nicht geben. Der Tabellendritte der 2. Handballbundesliga Gruppe Süd, der TV Bittenfeld, wird die beiden Punkte aus der Heimpartie gegen die HG Saarlouis am liebsten behalten und damit seinen Abstand auf das Spitzenduo Hüttenberg und Friesenheim zumindest halten, wenn nicht gar verkürzen wollen. Also kein vorweihnachtlicher Betriebsausflug, der vor dem Team von Andre Gulbicki liegt.
Wer den HGS-Coach kennt, der weiß, dass auch er die Punkte in Bittenfeld nicht herschenken will. Und auch sein Team will das nicht, wenngleich sich gerade nach dem hart erkämpften Sieg gegen Essen letzte Woche die Verschleisserscheinungen bei den Spielern bemerkbar machen. Dado Grgic - die Seele des HGS-Spiels - musste einige Trainingseinheiten unter der Woche auslassen und auch Jakub Balaz war aufgrund seines Nasenbeinbruchs nicht voll belastungsfähig. Aber bei Dado Grgic erinnern wir uns schnell einige Spiel zurück: Da hatte er nach seiner unfreiwilligen Trainingspause mal eben 18 Treffer in einer Partie erzielt.
Der Respekt beider Teams voreinander ist gegenseitig: Während sich Bittenfelds Coach Günter Schweikard in seiner Vorbereitung auf das Paradepferd der Saarländer, den Angriff, konzentriert, hat Andre Gulbicki mit der Mannschaft vorallem weiter an der Abwehr-Abstimmung gearbeitet.
Bei allen gegenseitigen Respekt-Bekundungen: Ein Erfolg des Aufsteigers wäre nach Meinung der Experten eine echte Überraschung, zumal Bittenfeld hochmotiviert ins Spiel gehen dürfte.
Schweikard: Wir brauchen hinten wie vorne eine gute Leistung, damit wir keine böse Überraschung erleben.
Andre Gulbicki: Es wird sehr schwer, aber wenn wir die Spannung halten und konzentriert ins Spiel gehen, ist es möglich, auch in Bittenfeld zu punkten.


















