Das wird ganz schwer
Von: pw.Der ungeschlagene Tabellenführer Hüttenberg gastiert am Samstag, 19.30 Uhr, in der Stadtgartenhalle - Einsatz von Grgic fraglich
Saarlouis. Es sind zwei Dinge, die besonders schmerzen nach dem letzten Spiel in Frankfurt: einmal die Tatsache, daß man wieder mit leeren Händen nach Hause fahren musste und zum Anderen der Schock, daß sich der aktuelle Torschützenkönig und die Seele des HGS-Spiels, Dado Grgic, verletzt hat. Noch von Frankfurt aus machte Manager Richard Jungmann den Termin zur Kernspin-Untersuchung am Montagmorgen aus.
Das Ergebnis: kein Bänderschaden sondern nur eine Kapselquetschung. Auch das ist schlimm genug, denn es droht der Ausfall des Team-Leaders in der Partie gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TV Hüttenberg. Mit Dado, so heißt es in Saarlouis, wäre ein Überraschungserfolg auch gegen Hüttenberg zumindest eher im Bereich des Möglichen, als ohne ihn.
Die Entscheidung, ob er spielen kann, dürfte wirklich erst ganz kurz vor der Partie getroffen werden können. Die Woche über war Grgic permanent in Behandlung und hat natürlich nicht trainiert. Aber das hatte er auch vor der Partie gegen den BHC nicht wirklich und dann 18 Bälle versenkt.
Für die Gäste aus Mittelhessen geht es in dieser Partie darum, ihren Vorsprung vor Friesenheim, das zu Hause Frankfurt erwartet, zu behaupten, denn am kommenden Wochenende steht die Spitzenpartie zwischen beiden auf dem Spielplan.
Alles andere als ein Sieg des Tabellenführers heute wäre eine kleine Sensation. Die geschlossen und entschlossen auftretende Truppe von Trainer Jan Gorr hat derzeit das Selbstbewußtsein, um auch die Festung Stadtgartenhalle zu schleifen.
Mit einem Klasse-Torwart-Duo im Rücken (Matthias Ritschel und Jan Steffen Redwitz) trifft die beste Abwehr der Liga (236 Gegentreffer) auf den stärksten Angriff (HGS 309 Tore).
Aber auch die Angreifer aus Hüttenberg haben derzeit einen Lauf, vorallem Linksrückraum Tomasz Jezewski und sein Pendant auf der anderen Seite Andreas Schulz haben zuletzt überzeugt. Ein ganz schwerer Brocken also für die HGS.
Hüttenbergs Coach Jan Gorr kann mit seinem kompletten Kader ins Saarland reisen und hat sich im Interview mit dem Giessener Anzeiger trotzdem mit Respekt gegenüber der HGS geäußert: Die Saarländer sind inzwischen eine richtige Hausnummer geworden, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen... Wir dürfen uns in Saarlouis keine Blöße geben und müssen taktisch diszipliniert und nervenstark auftreten. In einer mit sicherlich 1800 Zuschauern ausverkauften Halle müssen wir uns in jeder Hinsicht stabil präsentieren.


















